Untersuchung und Erkennung von Sprengstoffen
Explosive Kriegsmunitionsreste, auch konventionelle Sprengstoffe genannt, sind im ersten und zweiten Weltkrieg vor allem im Boden zurück geblieben. Diese sind zum Beispiel nicht explodierte Granaten, Mienen und Munition aber auch grössere Sprengstoffe wie Flugzeugbomben. Diese Sprengstoffe sind ein enormes Risiko bei der Ausführung von zum Beispiel Bodensanierungen oder anderen bodenbewegenden Arbeiten oder das Einsetzen von Dammwänden bei Wasserwegen, aber auch bei Rammarbeiten für den Neubau.
Der (un)bewusste Kontakt mit einem konventionellen Sprengstoff kann grosse Risiken mit sich bringen. Hein Heun ist auf das Untersuchen und das Erkennen dieser Sprengkörper spezialisiert und kann diese sicherstellen.
Untersuchung der Sprengstoffe
Hein Heun ist Experte und zertifiziert für die Untersuchung von Sprengstoffen. Dies tun wir unter anderem, indem wir eine Tiefenerkennung oder eine Oberflächendetektion durchführen.
Eine Tiefenerkennung wird durchgeführt, wenn das Gebiet in einer Tiefe von mehr als 4.0 Metern minus Bodenhöhe im Verdacht steht, konventionelle Sprengstoffe (CE) zu enthalten. Durch Anwendung der Tiefenerkennung kann ein verdächtiger Bereich bis zur Arbeitstiefe mit Randbereich freigegeben werden.
Bei der Oberflächendetektion wird der Untergrund mit Hilfe eines Magnetometers, einer Multisonde oder eines Bodenradars erfasst. Alle Daten werden digital gespeichert und später durch unsere Daten-Analysten ausgearbeitet.
Erkennung von Sprengstoffen
Wird durch eine Sprengstoffuntersuchung ein verdächtiger Gegenstand aufgespürt, kann Hein Heun sich dem möglichen Sprengstoff nähern. Auf diese Weise wird das verdächtige Objekt exponiert, identifiziert und entfernt. Stellt sich beim Vorgehen heraus, das es sich um einen explosiven Sprengstoff handelt, wird der EOD durch den anwesenden Sprengstoffexperten hinzugezogen. Der Sprengstoff wird vom EOD registriert, unschädlich gemacht und an einem sicheren Ort gezündet.
Sicherungsbereich
Wenn als Ergebnis der Untersuchung kein explosives Material entdeckt wird, wird das Gebiet in dieser Tiefe für weitere Arbeiten freigegeben. Diese bedeutet nicht, dass es unterhalb dieser Tiefe oder neben dem detektierten Gebiet kein explosives Material geben kann. Es wird erwartet, dass es viele Jahrzehnte dauern wird, bis der niederländische Boden frei von explosivem Material wird, wenn dies überhaupt jemals gelingt.









