Die „Christiaan Brunings“ ist ein Dampfschiff, im Jahr 1900 gebaut als Direktionsschiff auf der Amsterdamer Werft von Jan F. Meursing, mit dem Rumpf eines Eisbrechers. Das Schiff wurde nach Christiaan Brunings benannt, einem niederländischen Wasserbauingenieur, der als Gründer des Rijkswaterstaates gesehen wird. 1967/1968 suchte der Rijswaterstaat nach einer Möglichkeit, das Schiff vor Verschrottung zu retten. Es konnte am 31. Januar 1968 mit der Unterstützung von diversen Unternehmen und Privatpersonen gegen Schrottwert vom „Dienst der Domeinen“ (staatliche Versteigerungsstelle) an das „ Vereeniging Nederlands Historisch Scheepvaart Museum“ in Amsterdam übergeben werden. Das Schiff wurde als „varend monument“ (besonderes historisches Schiff) aufgenommen in das „Nationaal Register Varende Monumenten“der FONV mit der Registernummer 577 und ein Teil der Sammlung des Schifffahrtsmuseums, nachdem es sowohl im Ersten, als auch im Zweiten Weltkrieg eingesetzt wurde. Seit 2003 wird die „Christaan Brunings“, die beim Schifffahrtsmuseum festgemacht ist, für die Ankunft des Sinterklaas (Heiligen Nikolaus) in Amsterdam genutzt. Ein passender Ort angesichts dessen, dass Sinterklaas auch der Schutzpatron der Seeleute ist.
Im Schornstein dieses historischen Schiffes wurde Asbest mit der Risikoklasse 2a aussen gefunden. Das bedeutet, dass keine Containment nötig ist, da die Sanierung von aussen erfolgen kann. Das Besondere an dieser Sanierung ist, dass es ein imposantes Schiff betrifft und dass nicht alleine sorgfältig gearbeitet werden muss, um das Asbest zu entfernen, sondern dass auch sorgfältig gearbeitet werden muss, damit Teile des Schiffes nicht beschädigt werden.
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